Wasserlöslichen Vitamine

Definition des wasserlöslichen Vitamine

Die wasserlöslichen Vitamine sind wie der Name schon sagt, wasserlöslich. Das bedeutet, dass sie auf der einen Seite schnell bereitgestellt werden können, auf der anderen Seite können sie kaum bis gar nicht gespeichert werden und werden dadurch auch schnell wieder ausgeschieden. Das bedeutet Schluss endlich, dass eine tägliche Zufuhr von diesen Vitaminen wichtig ist und die Körperfunktionen, welche sie unterstützen zu gewährleisten.

Nachfolgend stellen wir dir die 4 wichtigsten Vitamine vor.

 

Vitamin B1

Thiamin, oder Vitamin B1 hat seine Hauptaufgaben in nervalen und enzymatischen Funktionen des Körpers. Das heißt es ist maßgeblich für die Verstoffwechslung von ATP und damit für die Bereitstellung der Energie für den Körper. Des Weiteren sorgt es aktiv für die Weiterleitung von der DNS und RNS.

Symptome eines Mangels sind Gewichtsverlust, Müdigkeit und Verwirrungszustände. Der Gewichtsverlust lässt sich vor allem auf den Abbau der Muskeln zurückführen, da keine ausreichende Versorgung mit ATP gewährleistet werden kann. Weitere Folgen sind psychische Einschränkungen, Herzrythmusstörungen und Muskelatrophie.

Quellen sind vor allem Roggenbrot, Naturreis, Hülsenfrüchte und Aal.

 

Vitamin B2

Riboflavin ist wie Cobalamin ein Proteingebundenes Vitamin. Seine Hauptaufgabe liegt in der Verstoffwechslung der 3 Makronährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Außerdem hat es einen größeren Einfluss auf die Stoffwechsel der anderen Vitamine.

Ein Mangel zeigt sich durch Rötungen und Schwellungen in Mund-, Hals- und Rachenraum erkennen. Durch seine Funktionen, ist ein Mangel meist in Verbindung mit anderen Vitaminen der Fall, so dass klare Symptome nicht genau definiert werden können.

Quellen sind grünes Gemüse, Fleisch sowie Hülsenfrüchte.

 

Vitamin B9

Folsäure sind Bestandteile des biologischen Systems und auf Grund dessen ist es auch hauptsächlich an Kohlenstoffeinheiten-Stoffwechselwegen beteiligt. Diese sind zum Beispiel für die Bildung von RNA und DNA verantwortlich. Dies lässt darauf schließen, dass Folsäure Bestandteil des Stoffwechsels von Neurotransmittern ist und damit auch der Aminosäuren Produktion. Außerdem hat es auch Anteil an der Zellteilung und dem Zellwachstum, sowie der Biosynthese von Hämoglobin.

Ein Mangel zeugt sich häufig indem sie die Blutgerinnung sowie die Immunreaktion verschlechtert. Dies trifft häufig bei schwangeren Frauen zu, da ihr Folsäurebedarf höher liegt.

Quellen sind beispielsweise Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte.

 

Vitamin B12

Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, ist eher eine Gruppe an Cobalaminen, woher es auch seinen Namen hat. Chemisch haben sie alle das gleiche Grundgerüst. Da der Transport, sowie die Speicherung über Proteinbindungen entsteht, ist Cobalamin eines der wenigen Vitamine, welche wenn auch nur in kleineren Mengen im Körper gespeichert werden können. Da liegt es nahe, dass auch die Hauptaufgaben Eiweißstoffwechsel liegen, sowie in dem Erhalt des Nervensystems. Des Weiteren haben sie auch Anteilnahme an anderen Stoffwechselprodukten, wie dem Abbau verschiedener Fettsäuren. Zuletzt bleibt zu erwähnen, dass Vitamin B12 bei der Bildung roter Blutkörperchen hilft.

Mangelerscheinungen treten zuerst in einer Blutveränderung auf (Anämie) auf. Des Weiteren tritt eine Schwächung und Schädigung des Nervensystems ein und der Eiweißstoffwechsel wird stark negativ beeinträchtigt. Symptome sind Depression, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Gedächtnisschwäche.

Da die Quelle für Vitamin B12 hauptsächlich aus tierischen Produkten, wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch besteht, sind vor allem Veganer einer Gefahr eines Vitamin B12 Mangels ausgesetzt. Hier könnte sich aus diesem Grund eine Nahrungsergänzung als notwendig herausstellen.

 

Vitamin C

Vitamin C, oder auch Ascorbinsäure genannt, ist ein besonders starkes Antioxidat. Das heißt es ist besonders effektiv bei dem bekämpfen, oder neutralisieren von freien Radikalen. Des Weiteren unterstützt es einige Immunfunktionen, sowie den Elektronentransfer innerhalb unseres Körpers. Ascorbinsäure ist dabei immer im Zusammenspiel mit anderen Vitaminen, wie beispielsweise mit den fettlöslichen Vitaminen A und E.

Ein Mangel vermindert zunächst deine Leistungsfähigkeit und schwächt dein Immunsystem. Folgen sind häufige Erkrankungen und Glieder- sowie Gelenkschmerzen. Krankheiten wie Skorbut oder die Möller-Barlow-Krankheit können bei längerer Unterversorgung von Vitamin C auftreten. Das tritt verstärkt bei Kindern auf. Selten aber möglich sind Wachstums- und psychische Störungen.

Eine Überdosierung ist nur selten und wenn auch nur bedingt möglich. Überflüssiges Vitamin C wird schnell wieder ausgeschieden. Typischerweise ist eine Beeinträchtigung der Verdauung.

Quellen für Vitamin C sind einige Gemüsearten, wie Hagebutte, Spinat, Brokkoli, etc.

Der Tagesbedarf liegt ungefähr bei 0,3 mg Vitamin C.

 

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