Mineralien

Mineralien: Allgemeine Grundlagen

Neben den Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten braucht der Körper eine Vielzahl weiterer Elemente. Mit Ausnahme von Phosphor und Schwefel werden alle anderen in anorganischer Form mit der Nahrung aufgenommen. Anorganische Stoffe sind Elemente und Verbindungen, welche keinen Kohlenstoff enthalten. Diese nennen wir Mineralien. Mineralien besitzen im Körper eine wichtige Aufgabe, da Vitamine ohne Mineralstoffe ihre Funktion nicht erfüllen können. Der Arzt Dr. Charles Norton schrieb dazu „Wenn Mineralstoffe fehlen, haben Vitamine keine Funktion. Mangelt es an Vitaminen, kann das System Mineralstoffe einsetzen, aber ohne Mineralstoffe sind Vitamine wertlos.“ Die Bedeutung von Mineralstoffen wird deshalb häufig auch unterschätzt, da sie eine Vielzahl von Funktionen im Körper übernehmen. Mineralien selber werden nach Aufgaben und Anteil im Körper unterteilt.

Aufteilung

Zuerst differenzieren wir bei Mineralien zwischen Bau- und Reglerstoffen. Phosphor, Magnesium, Zink und Calcium gehören zu den sogenannten Baustoffen. Wie der Name schon sagt sind diese im Wesentlichen an dem Aufbau, wie zum Beispiel der Knochen, beteiligt. Die Reglerstoffe Iod, Natrium, Kalium, Chlor und Eisen regulieren verschiedene Vorgänge im Körper. Allerdings kann man nicht alle Mineralien grob in die beiden Kategorien unterteilen. Beispielsweise ist Zink gleichzeitig am Aufbau der Erbsubstanz und am Zellwachstum beteiligt. Auf der anderen Seite reguliert es den Zucker-, Fett-, und Eiweißstoffwechsel.

Bei der zweiten Aufteilung sehen wir uns die Masse pro Kilogramm im Körper genauer an. Wir unterscheiden hierbei unter Mengen– und Spurenelementen. Liegt die Konzentration der einzelnen Minerale über 50 Gramm pro Kilogramm ist es ein sogenanntes Mengenelement. Liegt es wiederum drunter gehört es zu den Spurenelementen.

Zu den Mengenelementen gehören:

Zu den Spurenelementen gehören:

  • Eisen
  • Fluor
  • Zink
  • Selen 
  • Iod

Funktionen

Mineralstoffe besitzen viele Funktionen im Körper. Deswegen lässt sich grob sagen, dass sie unter anderem, am Transport von Sauerstoff beteiligt sind. Aber auch beim Wachstum, Erhaltung und Wiederherstellung von Geweben spielen sie eine wichtige Rolle. Zu guter Letzt unterstützen Sie die Muskelkontraktion, verschiedene Nervenfunktionen und den bestehenden Energiehaushalt im Körper.

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