Fettlöslichen Vitamine

Bei den Vitaminen unterscheidet man unter zwei Gruppen, nämlich die fettlöslichen Vitamine und den wasserlöslichen Vitaminen. Beide sind wichtig für den Körper. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit den fettlöslichen Vitaminen.

Definition von fettlöslichen Vitamine

Wie in dem Leitartikel Vitaminen schon gesagt, können fettlösliche Vitamine nur mit Fetten von deinem Körper aufgenommen werden. Des Weiteren können fettlösliche Vitamine vom Körper über längere Zeit im Fettgewebe gespeichert werden. So müssen sie nicht wie die wasserlöslichen Vitamine täglich aufgenommen werden. Die Hauptvitaminspeicher sind dementsprechend die Leber und das Fettgewebe. Da sie nur bedingt transportierbar sind, ist das Risiko von Überdosierungen höher, vor allem wenn auf Vitaminpräparate zurückgegriffen wird.

Auflistung

Vitamin A

Vitamin A oder auch als Retinol bezeichnet, hat eine Vielzahl an Funktionen im Körper inne. Die Hauptfunktionen von dem in der Leber gespeicherten Vitamin, liegt in der Bildung und Reifung von roten Blutkörperchen im Knochenmark. Des Weiteren neutralisiert es freie Radikale und verhindert somit, dass sie an Zellen oder DNA Schaden anrichten können. Zum Schluss bleibt zu erwähnen, dass vor allem die Carotinoide, eine Untergruppe von Vitamin A, eine positive Auswirkung auf unsere Sinnesorgane haben. Sehen, Hören und Riechen werden besonders positiv beeinflusst.

Ein Mangel zeigt sich zuerst in trockener, schuppiger Haut und leichten Sehstörungen. Bei anhaltenden Vitamin Mangel, können sich diese Symptome verstärken und zusätzlich können Wachstumsstörungen, Appetitlosigkeit und Gewebeschäden die Folgen sein.

Es besteht ein höherer Bedarf an Vitamin A bei Schwangeren, Alkoholikern, sowie Rauchern.

Im Gegensatz dazu kann sich eine Überdosierung in der Erhöhung der Blutwerte führen, sowie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit.

Quellen sind Milchprodukte, Eier und Käse.

Der tägliche Bedarf an Vitamin A:

  • Männer sowie Frauen 1 mg
  • Erhöhter Bedarf bei den o. g. Personen

 

Vitamin D

Bei Vitamin D handelt sich um das einzige Vitamin, welches vom Körper selbst synthetisiert werden kann. Es wird auch das Sonnenvitamin genannt, da der Körper aus der UV-B Strahlung Vitamin D3 synthetisieren kann. Die Aufnahme erfolgt durch passive Diffusion.

Die Aufgaben von Vitamin D liegt bei der Hormonbildung und deren Kontrolle im Körper. Außerdem arbeitet es eng mit Calcium zusammen und wirkt sich auch auf Nerven, Darm, Knochen und Muskeln positiv aus. Gleichzeitig unterstützt es das Immunsystem, dadurch, da Vitamin D einen großen Einfluss auf die Zellteilung und die Produktion von Immunproteinen hat.

Symptome eines Mangels sind Schlafstörungen, erhöhte Reizbarkeit, Pessimismus, Diffusion der Organe, sowie bei extremen Fällen sogar Zahnausfall. Ein Großteil lässt sich auf den gestörten Hormonhaushalt zurückführen.

Überdosierungen treten nur bei der Einnahme von Präparaten ein und können in seltenen Fällen zum Tod führen.

Quellen sind Avocado, verschiedene Fischsorten und Pilzen.

 

Vitamin E

Tocopherol besser bekannt als Vitamin E ist eines der unerforschtesten Vitamine. Des Weiteren variiert seine Wirkung stark auf Grund seines chemischen Aufbaus. Vitamin E ist maßgeblich an der Neutralisierung von freien Radikalen beteiligt und beeinflusst außerdem die Neubildung von Muskelzellen, sowie die Oxidation von Cholesterol.

Ein Mangel tritt selten auf und meistens ist es auf einen angeborenen Mangel wegen einer Krankheit zurückzuführen. Symptome sind nicht klar definierbar, da ein Mangel meistens mit einer anderen Krankheit zusammenhängt. Man geht aber davon aus, dass es einen negativen Einfluss auf die roten Blutkörperchen hat.

Quellen für Vitamin E sind pflanzliche Öle sowie Nüsse und einige Vollkornprodukte.

 

Vitamin K

Vitamin K, auch als Phyllochinon bezeichnet, außerdem häufig als Koagulationsvitamin bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass es eine blutungsstillende Wirkung innehat. Neben der grade genannten Funktion, sind die Hauptfunktionen dieses Fettlöslichen Vitamines Hilfe zur Produktion von Proteinen, Unterstützung der Blutgerinnung und des Knochenstoffwechsels, sowie die Wachstumsregulation. Durch den Prozess der Blutgerinnung, wird gleichzeitig die Wundheilung verbessert.

Ein Mangel ist meistens auf eine bereits vorliegende Krankheit zurückzuführen. Daraus resultierende Ursachen sind dann Blutgerinnungsstörungen und im schlimmsten Fall Einblutung in Gewebe und Organe sowie heftige Blutgerinnungszeit bei auftretenden Verletzungen. Eine Überdosierung ist so gut wie unmöglich, wenn nur auf eine Aufnahme durch Lebensmittel zurückgegriffen wird.

Quellen sind grünes Gemüse, sowie Fleisch und einige Obstsorten.

 

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