Fette und Öle

Fette ihre Definition und Aufgaben

Fette gehören mit den Kohlenhydraten und den Proteinen zu den 3 Makronährstoffen. Sie werden auch Lipide genannt. Im Gegensatz zu Proteinen, können sie wie Kohlenhydrate zur Energiegewinnung genutzt werden und haben darüber hinaus auch einen wesentlich höheren Brennwert als dieselben. (9 kcal pro g) Gleichzeitig kann der Körper unbegrenzt Fette in seinen Fettdepots am gesamten Körper speichern. Aus ihnen kann bei Hungerzuständen oder Diäten für Sport Energie gewonnen werden.

Neben der Energiebereitstellung, haben Fette viele weitere wichtige Aufgaben im Körper:

  • Wärmespeicherung
  • Transportmittel für Vitamine
  • Bestandteil für Reparatur und Entwicklung der Gehirn- und Nervenzellen

 

Aus diesem Grund empfiehlt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), dass ca. 25% der Gesamtenergiezufuhr aus Fetten besteht.

Fette werden in viele verschiedene Kategorien unterschieden:

  1. Zwischen tierischen und Pflanzlichen Fetten
  2. Körper- und Nahrungsfett (Fette und Öle)
  3. Kettenlänge
  4. Essenziellen und nicht essenziellen Fettsäuren

 

Aufbau

Grundsätzlich bestehen Fette immer aus Fettsäuren und Glycerin. Unterschieden werden sie wegen ihren chemischen Aufbaus in gesättigte-, einfach ungesättigte-, und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Die Linolsäure ist ein Vertreter der Mehrfachungesättigten Fettsäuren und zu ihnen gehören zum Beispiel die Omega 3 und 6 Fettsäuren. Sie gelten als essentielle Fettsäuren. Omega 3 wird häufig als Supplement angepriesen, da nachweißlich das Verhältnis in der deutschen Ernährung zwischen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren 1:12 ist, welches aber ursprünglich mindestens 1:5 wenn nicht sogar 1:1 sein sollte.

 

Cholesterol

Cholesterol findet man vor allem in tierischem Fett. Cholesterol ist nicht zu verwechseln mit Cholesterin, oder dem Cholesterolspiegel. Cholesterol und der Cholesterolspiegel, sind Gegenspieler. Das heißt, wenn sich das eine erhöht so passt sich das andere an. Erhöht sich die Aufnahme von Nahrungscholesterol, so wird die körpereigene Cholesterinsynthese erhöht und es kommt zum Ausgleich.

Bei erhöhter Cholesterolzufuhr gehen einige Studien davon aus, dass es zu einer Ablagerung in den Aterien kommen kann und im schlechtesten Fall zum Herzinfakt.

Cholesterin hat hingegen viele positive Aufgaben im Körper:

  • Aufbau und Stabilisierung der Zellmembran
  • Bildung von Gallensäure
  • Vitamin D und einige Hormone werden mit Cholesterin produziert

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